Die Zeit ist reif für unortodoxe Experimente und Lösungsansätze. Eine weibliche Bundeskanzlerin, aus dem Osten und der CDU, sowie ein potentieller US-Präsidentschaftskandidat ohne weiße Hautfarbe und Zugehörigkeit zur Wirtschaftsdynastie sind nur des Eisbergs Spitze. Im Web wird bald mehr Werbeetat platziert als in analogen Medien und Fans kaufen ihre Fussballclubs.
Teilweise sind es nur Extravaganzen einer Überflussgesellschaft, andererseits zeigt sich, dass die Welt bereit ist, für die Überwindung klassischer Klischees und Hierarchien. Die reichsten Menschen der Welt tragen Jeans und esse billige Burger und immer mehr Selfmade-Millionäre schaffen ihren Erfolg ganz ohne vorhandene und förderliche Familiendynastie. Nicht alles ist Gold was glänzt, aber eben auch nicht alles Exkrement was warm und weich ist.
Das immer wieder beleuchtete Phänomen Internet etabliert sich. Und die oft vorschnell benannten revolutionären Vorzüge manifestieren sich. Basisdemokratie featuring Anarchie - alles geht und das auch noch global. Ideen scheitern heut nicht mehr zwingend an gigantischem Finanzbedarf sondern an Darwins qualitativer Selektion oder mangelndem Bedarf. Bahnbrechender Vorteil hierbei, ist der ausbleibende wirtschaftliche Genickbruch eines Flops. Trial and Error ist oftmals weniger zeitraubend und effizienter als klassische Gründungsszenarien. Auch kann manche Idee durch kostenfreie digitale Präsenz reifen und auf ihren rechten Zeitpunkt warten. Oder eben auf die richtigen Mitstreiter, Investoren oder anderweitig interessierte und interessante Wesen.
Klar, Niemand braucht den X-ten Community-Klon und auch der tollste Webshop funktioniert nicht mit lauen Produkten und wenig Preisvorteil. Aber es tut sich was, überall frickeln und basteln Einzelkämpfer und Teams an mehr oder weniger innovativen Ideengerüsten und pumpen sie in die globale Allgemeinheit. Statt finaler Endversionen entstehen so, stets in realer Umgebung geprüfte und optimierte, Beta-, Gamma-, Xtra-Versionen. Diese müssen sich den vorhandenen Bedürfnissen auf ideale Weise annähern und bilden so eine maximale Qualität heraus.
Montag, 2. Juni 2008
Donnerstag, 8. Mai 2008
Bloggen für Geld - wir suchen dringend...
Mit Chance findet sich in der Weite des Internets jemand der mit der Materie Blog vertraut ist, der eine Affinität zu Events hat und Bock auf ne fette Referenz hat...
Hier gibt es alle Informationen und Kontaktmöglichkeit.
Wenn ihr wen wisst, der dafür in Frage kommt einfach informieren...und ab dafür.
Hier gibt es alle Informationen und Kontaktmöglichkeit.
Wenn ihr wen wisst, der dafür in Frage kommt einfach informieren...und ab dafür.
Sonntag, 20. April 2008
Emanzipation in der Werbewelt - abstrakter Denkansatz
Der Werber an sich befindet sich in starker Abhängigkeit von Unternehmen und ihrer Etats. Demgegenüber stehen die großen Agenturen, welche sich mit lauteren und unlauteren Methoden ihre Pfründe sichern. Als weniger mannstarke Agentur ohne glänzende Vita, fällt es merklich schwerer seine Arbeitsqualität und Originalität unter Beweis zu stellen. Überdies zählen in erster Linie geldwerte Kontakte und die richtigen Visitenkarten. Vetternwirtschaft hat zwar einen faden Beigeschmack, wird aber mehr denn je zelebriert. Preisdumping und sinnloses Gepitche reißen Lücken auf die an anderer Stelle über hohe Tagessätze und Kropf-Dienstleistungen wieder geschlossen werden müssen.
Das Talent sich zu Verbiegen, sucht seine Konkurrenz eigentlich eher im chinesischen Staatszirkus, findet sich aber quer durch die W&V-Leserschaft umso präsenter. Der erstarkte Trend zu Guerilla und viralem Marketing hat glücklicherweise einen Acker zur Spielwiese gemacht, auf dem vor allem originelle und wenig erprobte Ideen gefragt sind. Hier glänzen Kreative vor allem durch Ideenreichtum, weniger durch Reputation und Routine. Das wird sich mit zunehmender Medienpräsenz natürlich abnutzen. Findige Jungspunde, Quereinsteiger und Grenzgänger werden mit Chance immer ihren Platz finden und neue Trends als erste erkennen oder gar installieren.
Reizvoll wäre eine Verkehrung der Verhältnisse. Im Allgemeinen befindet sich der Güterproduzent stets auf der Suche nach derjenigen Agentur, welche seine Produktion am idealsten der Öffentlichkeit präsentiert. Das vorhandene Produkt sucht seine Verpackung und aufgehübschte Präsenz, um potentielle Kundschaft zu locken. Im Umkehrschluss stünde an erster Stelle ein Verbund aufgeweckter Kreativer. Diese kreieren eine Markenwelt, die zugehörige Kundenansprache und innovative Werbemittel. Erst im Anschluss wird das produzierende Gewerbe aufgefordert, ein passendes Produkt zu liefern. Mittels Produktpitch, konkurrieren die vorigen Kunden um die Gunst der Kreativen. Erst ein erstklassiges und hochqualitatives Produkt kommt in Frage in diesem Wettbewerb zu bestehen.
Für diese Verquerung bedarf es natürlich zugehöriger Finanzmittel und einem gesicherten Vertrieb. Der Kreative hat seine Position nicht nur gestärkt sondern auch ausgebaut. Denkbare Lösung könnte ein Lizensierungsmodell und zugehöriges Provisionsgeschäft sein. Zwischen Produzent und Werber bestünde ein Kooperationsvertrag, mit geteilten Risiken aber auch Gewinnmöglichkeiten. Solche Experimente taugen natürlich nicht für den gesamten Markt und ganz sicher nicht für finanzintensive Industrien. In Nischensegmenten wäre allerdings der nötige Spielraum zu finden. Zusammenarbeit auf Augenhöhe und Perspektiverweiterung wären die Folge. Beide Seiten könnten sich in ihr Gegenüber versetzen und wesentlich zielorientierter am gemeinsamen Strang ziehen. Der Konsument bekommt im Idealfall bestmögliche Qualität in optisch hochwertigem und funktionalem Gewand. Unnötiges eher belästigendes Push-Marketing reduziert sich auf notwendiges Minimum.
Das Talent sich zu Verbiegen, sucht seine Konkurrenz eigentlich eher im chinesischen Staatszirkus, findet sich aber quer durch die W&V-Leserschaft umso präsenter. Der erstarkte Trend zu Guerilla und viralem Marketing hat glücklicherweise einen Acker zur Spielwiese gemacht, auf dem vor allem originelle und wenig erprobte Ideen gefragt sind. Hier glänzen Kreative vor allem durch Ideenreichtum, weniger durch Reputation und Routine. Das wird sich mit zunehmender Medienpräsenz natürlich abnutzen. Findige Jungspunde, Quereinsteiger und Grenzgänger werden mit Chance immer ihren Platz finden und neue Trends als erste erkennen oder gar installieren.
Reizvoll wäre eine Verkehrung der Verhältnisse. Im Allgemeinen befindet sich der Güterproduzent stets auf der Suche nach derjenigen Agentur, welche seine Produktion am idealsten der Öffentlichkeit präsentiert. Das vorhandene Produkt sucht seine Verpackung und aufgehübschte Präsenz, um potentielle Kundschaft zu locken. Im Umkehrschluss stünde an erster Stelle ein Verbund aufgeweckter Kreativer. Diese kreieren eine Markenwelt, die zugehörige Kundenansprache und innovative Werbemittel. Erst im Anschluss wird das produzierende Gewerbe aufgefordert, ein passendes Produkt zu liefern. Mittels Produktpitch, konkurrieren die vorigen Kunden um die Gunst der Kreativen. Erst ein erstklassiges und hochqualitatives Produkt kommt in Frage in diesem Wettbewerb zu bestehen.
Für diese Verquerung bedarf es natürlich zugehöriger Finanzmittel und einem gesicherten Vertrieb. Der Kreative hat seine Position nicht nur gestärkt sondern auch ausgebaut. Denkbare Lösung könnte ein Lizensierungsmodell und zugehöriges Provisionsgeschäft sein. Zwischen Produzent und Werber bestünde ein Kooperationsvertrag, mit geteilten Risiken aber auch Gewinnmöglichkeiten. Solche Experimente taugen natürlich nicht für den gesamten Markt und ganz sicher nicht für finanzintensive Industrien. In Nischensegmenten wäre allerdings der nötige Spielraum zu finden. Zusammenarbeit auf Augenhöhe und Perspektiverweiterung wären die Folge. Beide Seiten könnten sich in ihr Gegenüber versetzen und wesentlich zielorientierter am gemeinsamen Strang ziehen. Der Konsument bekommt im Idealfall bestmögliche Qualität in optisch hochwertigem und funktionalem Gewand. Unnötiges eher belästigendes Push-Marketing reduziert sich auf notwendiges Minimum.
Labels:
Design,
Experiment,
Marketing,
Produktpitch,
Umkehr,
Werbung
Freitag, 4. April 2008
Was zur Hölle ist ein Slam und Venturekapital geben nur Heuschrecken?
Der kulturbeflissene Leser, weiß zumindest von Hören-Sagen vom Phänomen der Slamkultur, welche Deutschland nun schon einige Jahre mit kreativen Ergüsse bereichert. Ob Literat, Singersongwriter oder Kurzfilmer, aufstrebend, agil und mit einem Minimum an Exhibitionismus ausgestattet bietet sich auf einem Slam die entsprechende Bühne sein Werk vorzutragen. Geheiligtes Wikipedia widmet sich dem Thema natürlich on Detail .
Unsere Konjunktur fährt Achterbahn, die Banken zicken enorm und visionäre Geldgeber sterben scheinbar aus. Dies führt zu erheblicher Frustration unter Otto-Normal-Existenzgründer und bleibt bedauerlich. Was aber passiert mit den wirklich durchgeknallten Ideen, die überm Schnapsglas geboren werden? Ein, zwei, mehrere Spinner treffen auf geballte Euphorie und ersinnen in Kürze ein extraordinäres Konzept. Und dann? Fehlt oft nur überflüssiges Kleingeld, es mal zu probieren. Die Idee von der Leine zu lassen und die Reaktionen von Außen einzufangen, wäre ein unterhaltsamer Genuss und im Zweifel sogar von erfolg gekrönt. Doch so klein das Invest auch sein mag, aus einer Anstellung heraus fehlt die finanzielle Absicherung und spielerische Freiheit...
Dank unseres Partners Cornelius dürfen wir uns daran versuchen, einen Slam für ebendiese Freaks zu entwickeln - den Venture-Slam.
Vorangestellt: Uns ist klar, dass niemand auf der Welt, mit 1.000 Euro ein durchschlagendes Unternehmen am Markt positioniert. Wir möchten auch nicht in Konkurrenz zu klassischen Existenzgründungsinstrumenten, Kreditgebern und Beteiligern gehen. Wir wollen kreative Ideen aus der Reserve locken. Ideen, die mit 1.000 Euro Startkapital angeschubst werden können. UND JA: Es gibt solche Ideen...! UND NEIN wir wollen nichts dafür, außer einer guten Slam-Show. Die 1.000 Euro gibt es geschenkt und dürfen zweckgebunden verballert werden. Alles für DIE Idee...
Dies bleiben sicher nicht die letzten Zeilen hierzu...es befindet sich auch hierbei noch alles im Rohbau...
Unsere Konjunktur fährt Achterbahn, die Banken zicken enorm und visionäre Geldgeber sterben scheinbar aus. Dies führt zu erheblicher Frustration unter Otto-Normal-Existenzgründer und bleibt bedauerlich. Was aber passiert mit den wirklich durchgeknallten Ideen, die überm Schnapsglas geboren werden? Ein, zwei, mehrere Spinner treffen auf geballte Euphorie und ersinnen in Kürze ein extraordinäres Konzept. Und dann? Fehlt oft nur überflüssiges Kleingeld, es mal zu probieren. Die Idee von der Leine zu lassen und die Reaktionen von Außen einzufangen, wäre ein unterhaltsamer Genuss und im Zweifel sogar von erfolg gekrönt. Doch so klein das Invest auch sein mag, aus einer Anstellung heraus fehlt die finanzielle Absicherung und spielerische Freiheit...
Dank unseres Partners Cornelius dürfen wir uns daran versuchen, einen Slam für ebendiese Freaks zu entwickeln - den Venture-Slam.
Vorangestellt: Uns ist klar, dass niemand auf der Welt, mit 1.000 Euro ein durchschlagendes Unternehmen am Markt positioniert. Wir möchten auch nicht in Konkurrenz zu klassischen Existenzgründungsinstrumenten, Kreditgebern und Beteiligern gehen. Wir wollen kreative Ideen aus der Reserve locken. Ideen, die mit 1.000 Euro Startkapital angeschubst werden können. UND JA: Es gibt solche Ideen...! UND NEIN wir wollen nichts dafür, außer einer guten Slam-Show. Die 1.000 Euro gibt es geschenkt und dürfen zweckgebunden verballert werden. Alles für DIE Idee...
Dies bleiben sicher nicht die letzten Zeilen hierzu...es befindet sich auch hierbei noch alles im Rohbau...
Labels:
Existenzgründung,
Geistesblitz,
Idee,
Rendite,
Startkapital,
Venturekapital
Mittwoch, 2. April 2008
Mehr Finanzmittel in die richtigen Hände - schlimmer wirds nicht!
Die Zeiten scheinen befremdlich. Seit Monaten nun zeugt ein Blick in die Tages- und Wochenpresse von geistiger Umnachtung auf dem Geldmarkt. Als Unternehmer und Privatmann kann ich aus eigener Erfahrung bekunden, wie kompliziert und bürokratisch jeglicher Kreditwunsch bearbeitet wird. Intransparente Bonitätschecks und hanebüchene Scorings sollen der Absicherung des Geldgebers dienen. Basel I und II schränken jegliches Wohlwollen seitens der Bank ein. Auf ersten Blick ein sinnvolles Konstrukt, um Kreditausfälle von vornherein auszuschliessen. Auf zweiten Blick wird die Innovationsfeindlichkeit ebenso ersichtlich, wie die widersprüchliche Absurdität des Procederes.
In Anbetracht der Tatsache, dass gerade aus dem Mittelstand oft nur Anfragen für kleine Summen bis 100.000 Euro kommen, der meist eine persönliche Haftung gegenüber steht, blockiert der aufgeblähte Sicherheitszirkus die wirtschaftliche Entwicklung. Es zeugt von Ignoranz, dass der maßgebliche Anteil des Bruttosozialprodukts im Mittelstand erwirkt wird und gerade dieser so behindert wird. Ginge es ausschließlich um strenge Sicherheitsaspekte, wäre eine Akzeptanz dieses Modells eher möglich. Gerade die Entwicklung der letzten Monate, mit Augenmerk auf die Hypothekenkrise, zeigt jedoch, dass gerade etablierte und staatliche Banken von Gier getrieben ihre Grundsätze nicht nur untergraben sondern gänzlich sprengen.
Steuergelder werden nun eingesetzt, um ein mögliches Kentern am Finanzmarkt noch zu verhindern. Parallel zeigt sich eine jede Bank um so weniger vertrauensvoll, bei unternehmerischen Kreditanfragen. Blanker Hohn, ist als Floskel zu nah am Stammtisch, im Kern doch sehr zutreffend. Seit Jahren lähmt sich Deutschland trotz KfW-Bank und diversen Fördertöpfen selbst und eine Besserung ist nicht nur nicht in Sicht, sondern die Verschlechterung schon mehr als spürbar.
Der Staat investiert große Summen in universitäre Forschung, klassische Wirtschaftsförderung und steuerliche Erleichterungen an teilweise gänzlich unsinnigen Positionen. Dies tut er teilweise zu Recht ohne wirtschaftliche Erwartungshaltung. Ausgeblendet bleibt seine eingenützige Pflicht gerade innovative und originelle Ansätze zu fördern, die unter Umständen auch scheitern könnten. Die Last des Scheiterns allein auf demjenigen zu belassen, der sich vorwagt Pionierarbeit zu leisten ist nicht nur ungerecht sondern wirtschaftlich unsinnig. Wer, wenn nicht ein hochmotivierter Gründer voller Ideen und Engagement, "verbrennt" zunächst einmal große Wertbestände? Exakt hier ist kein Makel zu finden sondern ein versteckter Wirtschaftsmotor und Geldkreislauf. Gänzlich konträr zu den, dem Markt vorenthaltenen, Billionen von Sparguthaben, die auf verschiedensten Konten verschimmeln.
Eine Finanzspritze in Höhe von 100.000 Euro, würde durch etliche Hände gereicht, immer brav versteuert. Sämtliche, für ein solches Projekt involvierte Dienstleister, kommen in den Genuss Fachleistung zu berechnen und reichen ihrerseits Löhne und Gehälter weiter. Gezielter kann ein Staat kaum in den Wirtschaftskreislauf eingreifen. Die Chance auf selbsttragende Unternehmungen oder gar wirklichen Geschäftserfolg, machen potentielle Minusgeschäfte wesentlich tragbarer. Die anhängenden Resultate sind sicherlich diffus und schwer belegbar. Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, Steuereinnahmen, Innovationsdichte, lokale Finanzströme, Wissenszuwachs werden unter Garantie entstehen. Mit Sicherheit, hätte sich der Staat anderweitige Kosten erspart. Bis negative Größenordnungen, ähnlich der Bankenkrise, auftreten wäre einige Jahrtausende Zeit. Vor allem stünde ein solches Modell im starken Kontrast zu Fehlentwicklungen wie Ich-AG oder Überbrückungsgeld. Menschen zu einer Selbstständigkeit zu nötigen und zu subventionieren, mit dem einzigen Ziel, die Arbeitslosenstatistik zu schönen, wird meinerseits nach wie vor kritisch bewertet.
Peng...also Deutschland, mach was draus.
In Anbetracht der Tatsache, dass gerade aus dem Mittelstand oft nur Anfragen für kleine Summen bis 100.000 Euro kommen, der meist eine persönliche Haftung gegenüber steht, blockiert der aufgeblähte Sicherheitszirkus die wirtschaftliche Entwicklung. Es zeugt von Ignoranz, dass der maßgebliche Anteil des Bruttosozialprodukts im Mittelstand erwirkt wird und gerade dieser so behindert wird. Ginge es ausschließlich um strenge Sicherheitsaspekte, wäre eine Akzeptanz dieses Modells eher möglich. Gerade die Entwicklung der letzten Monate, mit Augenmerk auf die Hypothekenkrise, zeigt jedoch, dass gerade etablierte und staatliche Banken von Gier getrieben ihre Grundsätze nicht nur untergraben sondern gänzlich sprengen.
Steuergelder werden nun eingesetzt, um ein mögliches Kentern am Finanzmarkt noch zu verhindern. Parallel zeigt sich eine jede Bank um so weniger vertrauensvoll, bei unternehmerischen Kreditanfragen. Blanker Hohn, ist als Floskel zu nah am Stammtisch, im Kern doch sehr zutreffend. Seit Jahren lähmt sich Deutschland trotz KfW-Bank und diversen Fördertöpfen selbst und eine Besserung ist nicht nur nicht in Sicht, sondern die Verschlechterung schon mehr als spürbar.
Der Staat investiert große Summen in universitäre Forschung, klassische Wirtschaftsförderung und steuerliche Erleichterungen an teilweise gänzlich unsinnigen Positionen. Dies tut er teilweise zu Recht ohne wirtschaftliche Erwartungshaltung. Ausgeblendet bleibt seine eingenützige Pflicht gerade innovative und originelle Ansätze zu fördern, die unter Umständen auch scheitern könnten. Die Last des Scheiterns allein auf demjenigen zu belassen, der sich vorwagt Pionierarbeit zu leisten ist nicht nur ungerecht sondern wirtschaftlich unsinnig. Wer, wenn nicht ein hochmotivierter Gründer voller Ideen und Engagement, "verbrennt" zunächst einmal große Wertbestände? Exakt hier ist kein Makel zu finden sondern ein versteckter Wirtschaftsmotor und Geldkreislauf. Gänzlich konträr zu den, dem Markt vorenthaltenen, Billionen von Sparguthaben, die auf verschiedensten Konten verschimmeln.
Eine Finanzspritze in Höhe von 100.000 Euro, würde durch etliche Hände gereicht, immer brav versteuert. Sämtliche, für ein solches Projekt involvierte Dienstleister, kommen in den Genuss Fachleistung zu berechnen und reichen ihrerseits Löhne und Gehälter weiter. Gezielter kann ein Staat kaum in den Wirtschaftskreislauf eingreifen. Die Chance auf selbsttragende Unternehmungen oder gar wirklichen Geschäftserfolg, machen potentielle Minusgeschäfte wesentlich tragbarer. Die anhängenden Resultate sind sicherlich diffus und schwer belegbar. Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, Steuereinnahmen, Innovationsdichte, lokale Finanzströme, Wissenszuwachs werden unter Garantie entstehen. Mit Sicherheit, hätte sich der Staat anderweitige Kosten erspart. Bis negative Größenordnungen, ähnlich der Bankenkrise, auftreten wäre einige Jahrtausende Zeit. Vor allem stünde ein solches Modell im starken Kontrast zu Fehlentwicklungen wie Ich-AG oder Überbrückungsgeld. Menschen zu einer Selbstständigkeit zu nötigen und zu subventionieren, mit dem einzigen Ziel, die Arbeitslosenstatistik zu schönen, wird meinerseits nach wie vor kritisch bewertet.
Peng...also Deutschland, mach was draus.
Labels:
Bankenkrise,
Existenzgründung,
Innovation,
Mittelstand,
Staatsbank
Samstag, 22. März 2008
Wettbewerb Grafikdesign - Flyergestaltung
Wer:
Unser Kunde Bonspin.de hat uns gebeten, in seinem Namen einen Designwettbewerb für frische Gestalter auszurichten.
Bonspin bietet die Plattform für kreatives Online-Brainstorming - gute Ideen bringen Cash. Mit diversen Marketing-Aktionen, soll das Projekt Bonspin nun weiter kommuniziert werden. Es handelt sich um ein junges Startup-Projekt.
Was:
Es gilt die Vorderseite eines DinA6-Flyers zu gestalten. Hier soll ohne weitere Vorgaben, das Thema Bonspin, bzw. Brainstorming visualisiert werden. Lediglich das aktuelle corporate Design (wird von uns geliefert) soll in das Motiv eingebettet werden, der Rest ist frei zu gestalten. Ob künstlerisch, typografisch, handwerklich, digital oder mittels Fotografie, liegt im Ermessen des Gestalters. Alle erforderlichen Unterlagen können per Mail, unter www.zwogee.de/BSCD.rar (Download) angefordert werden. Rückfragen bitte per Email an raum@stilflut.de.
Als Stichworte gelten unverbindlich:
Idee, Vision, Spinner, Cash, Belohnung, Brainstorming, Community, WWW, Kreativität, Problem, Lösung etc.
Wie:
- berücksichtigt werden Designvorschläge, die bis Donnerstag, den 03. April 2008 per Mail unter www.bonspin.de, beim betreffenden Projekt namens "Flyergestaltung - Bonspin" gepostet werden
- Gewünscht sind Scribbles (maximaler Aufwand 30 Minuten...Brainstorming will eben Schüsse aus der Hüfte sehen) in Voransicht (300x420Px). Der Gewinner liefert nachfolgend bis Sonntag den 13. April 2008 eine druckfähige Reinzeichnung 152 x 109 mm in 300dpi (CMYK)
- ausgelobt sind 500 EURO (inkl. der unter Fairplay beschriebenen Nutzungsrechte)
- der Name des Gestalters wird auf dem Flyer genannt (Auflage 50.000 Stück)
Fairplay:
- das Motiv wird in einer Flyerkampagne mit max 50.000 Stück im norddeutschen Raum eingesetzt
- In einem Bereich der Bonspin-Website, der den Wettbewerb thematisiert, wird das Motiv unter namentlicher Nennung eingepflegt
- Motive, die nicht gewonnen haben, können auf Gestalter-Wunsch ebenso online präsentiert werden (so sie nicht obszön oder unvertretbar sind ;) )
- der Wettbewerb richtet sich an Studenten und Berufsfachschüler oder Autodidakten, die ihre Grafikkrönung noch vor sich haben
Ablauf:
- die Interessenten laden sich unter www.zwogee.de/BSCD.rar die Unterlagen des corporate Designs als Vektorgrafik herunter
- der Wettbewerb ist unter bonspin.de als Projekt ausgeschrieben, Beiträge werden dort gepostet und werden bewertet
- Hintergründe zu bonspin und der zu gestaltenden Thematik, finden sich auf der kompletten Webpräsenz (speziell im Presse/Newsbereich und im Blog)
Mit der Einreichung von Entwürfen, werden die Wettbewerbs-Bestimmungen der Ausschreibung akzeptiert:
Die Eigentums- und Urheberrechte (alle Rechte) müssen beim Teilnehmer liegen. Alle
eingereichten Entwürfe bleiben Eigentum der Teilnehmer. Die Urheberrechte der Arbeit verbleiben zu jeder Zeit beim Teilnehmer.
Für die Dauer des Wettbewerbes sowie für die Veröffentlichungen, die in unmittelbarem
Zusammenhang mit dem Wettbewerb stehen (wie Ausstellung, Medienarbeit oder
anderen Aktionen), überlässt der Teilnehmer dem Veranstalter kostenlos die
Veröffentlichungsrechte.
Gewinner müssen via Fax oder Post Folgendes bestätigen:
Ich bin Urheber der eingereichten Arbeiten und verletze keine Rechte Dritter. Ich stelle die
Veranstalter von Ansprüchen Dritter frei. Mit der Zahlung von 500 Euro, übergebe ich die, im Wettbewerb benannten, Nutzungsrechte an den Veranstalter.
Unser Kunde Bonspin.de hat uns gebeten, in seinem Namen einen Designwettbewerb für frische Gestalter auszurichten.
Bonspin bietet die Plattform für kreatives Online-Brainstorming - gute Ideen bringen Cash. Mit diversen Marketing-Aktionen, soll das Projekt Bonspin nun weiter kommuniziert werden. Es handelt sich um ein junges Startup-Projekt.
Was:
Es gilt die Vorderseite eines DinA6-Flyers zu gestalten. Hier soll ohne weitere Vorgaben, das Thema Bonspin, bzw. Brainstorming visualisiert werden. Lediglich das aktuelle corporate Design (wird von uns geliefert) soll in das Motiv eingebettet werden, der Rest ist frei zu gestalten. Ob künstlerisch, typografisch, handwerklich, digital oder mittels Fotografie, liegt im Ermessen des Gestalters. Alle erforderlichen Unterlagen können per Mail, unter www.zwogee.de/BSCD.rar (Download) angefordert werden. Rückfragen bitte per Email an raum@stilflut.de.
Als Stichworte gelten unverbindlich:
Idee, Vision, Spinner, Cash, Belohnung, Brainstorming, Community, WWW, Kreativität, Problem, Lösung etc.
Wie:
- berücksichtigt werden Designvorschläge, die bis Donnerstag, den 03. April 2008 per Mail unter www.bonspin.de, beim betreffenden Projekt namens "Flyergestaltung - Bonspin" gepostet werden
- Gewünscht sind Scribbles (maximaler Aufwand 30 Minuten...Brainstorming will eben Schüsse aus der Hüfte sehen) in Voransicht (300x420Px). Der Gewinner liefert nachfolgend bis Sonntag den 13. April 2008 eine druckfähige Reinzeichnung 152 x 109 mm in 300dpi (CMYK)
- ausgelobt sind 500 EURO (inkl. der unter Fairplay beschriebenen Nutzungsrechte)
- der Name des Gestalters wird auf dem Flyer genannt (Auflage 50.000 Stück)
Fairplay:
- das Motiv wird in einer Flyerkampagne mit max 50.000 Stück im norddeutschen Raum eingesetzt
- In einem Bereich der Bonspin-Website, der den Wettbewerb thematisiert, wird das Motiv unter namentlicher Nennung eingepflegt
- Motive, die nicht gewonnen haben, können auf Gestalter-Wunsch ebenso online präsentiert werden (so sie nicht obszön oder unvertretbar sind ;) )
- der Wettbewerb richtet sich an Studenten und Berufsfachschüler oder Autodidakten, die ihre Grafikkrönung noch vor sich haben
Ablauf:
- die Interessenten laden sich unter www.zwogee.de/BSCD.rar die Unterlagen des corporate Designs als Vektorgrafik herunter
- der Wettbewerb ist unter bonspin.de als Projekt ausgeschrieben, Beiträge werden dort gepostet und werden bewertet
- Hintergründe zu bonspin und der zu gestaltenden Thematik, finden sich auf der kompletten Webpräsenz (speziell im Presse/Newsbereich und im Blog)
Mit der Einreichung von Entwürfen, werden die Wettbewerbs-Bestimmungen der Ausschreibung akzeptiert:
Die Eigentums- und Urheberrechte (alle Rechte) müssen beim Teilnehmer liegen. Alle
eingereichten Entwürfe bleiben Eigentum der Teilnehmer. Die Urheberrechte der Arbeit verbleiben zu jeder Zeit beim Teilnehmer.
Für die Dauer des Wettbewerbes sowie für die Veröffentlichungen, die in unmittelbarem
Zusammenhang mit dem Wettbewerb stehen (wie Ausstellung, Medienarbeit oder
anderen Aktionen), überlässt der Teilnehmer dem Veranstalter kostenlos die
Veröffentlichungsrechte.
Gewinner müssen via Fax oder Post Folgendes bestätigen:
Ich bin Urheber der eingereichten Arbeiten und verletze keine Rechte Dritter. Ich stelle die
Veranstalter von Ansprüchen Dritter frei. Mit der Zahlung von 500 Euro, übergebe ich die, im Wettbewerb benannten, Nutzungsrechte an den Veranstalter.
Labels:
500 Euro,
Bonspin,
Design,
Grafik,
Wettbewerb
Samstag, 15. März 2008
Alltagstrott versus Vision
Fehlendes Geld paart sich mit Desinteresse potentieller Akteure. Nun bin ich seit vier Jahren selbstständig tätig, immer als Teil eines teamorientierten Verbundes. Kenne aus den Anfangstagen, den Hang sich unter Wert und ein Stück weit Ideale zu verkaufen. Allein aus dem Interesse heraus finanziell zu überleben. Glücklicherweise wird der konsequente Einsatz von Herzblut und konstante Aufwand ab irgendeinem Tag X belohnt. Ohne fremde Gelder oder staatliche Unterstützung etwas eigenes auf die Beine gestellt zu haben, erfüllt mich tatsächlich ein wenig mit Stolz. Vor allem in Anbetracht des denkbar ungünstigen Gründungszeitpunktes kurz nach dem Zusammenbruch der New Economy. Noch mehr befriedigt mich allerdings, dass der Rubel nicht nur in meine Richtung rollt, sondern auch fähige Kompetenz aus meinem Dunstkreis profitiert.
Wirklich erschrocken bin ich nur immer wieder, über folgende Widersprüche. Einerseits liest, hört und sieht man allerorts die Wehleidigkeit über die, zu Recht gescholtene Wirtschaftssituation. Andererseits ist es denkbar schwer "Frischfleisch" für vakante Stellen zu finden. Selbsttätig denkende Hirne, loyal und ehrgeizig sind Mangelware. Innovative Denkansätze oder Bezahlmodelle verwirren hierbei genauso, wie feilgebotene Chancen ohne spürbares Risiko.
Nicht zu selten bekommt man neben einer üppigen Rechnung, stilechten Pfusch vorgelegt und dazu noch erstaunte Verwirrung, wenn die Kooperation einschläft. Selbst in den Momenten, in denen man Geld in die Hand nimmt und fähige Hilfe sucht, schweigts im Wald. Irritiert nehm ich das zur Kenntnis und freue mich umso mehr über die Ausnahmen der Regel.
Doch wozu die Einstiegsfloskel? Menschen und Leistung sind käuflich. Wirkliches Budget haben meist nur die "Großen", die allerdings gewähren nur minimale Spielräume und gestalterische Freiheit. Wer nicht auf Augenhöhe mit einem Großkonzern ist, muss also mehr als nur Geld bieten, offensichtlich ist dies aber ein Ding der Unmöglichkeit. Lieber kraucht ein jeder mit garantiertem, wenn auch kleinem Honorar, vor sich hin, als Chancen zu begreifen und zu nutzen. Wohlwissend, dass die eigene Leistung maßgeblich den finanziellen Rahmen erheblich steigern könnte.
Rätselnd nehme ich das zu Kenntnis und beneide zumindest in diesem Punkt die an progressiverem Umfeld reicheren US-Amerikaner.
Wirklich erschrocken bin ich nur immer wieder, über folgende Widersprüche. Einerseits liest, hört und sieht man allerorts die Wehleidigkeit über die, zu Recht gescholtene Wirtschaftssituation. Andererseits ist es denkbar schwer "Frischfleisch" für vakante Stellen zu finden. Selbsttätig denkende Hirne, loyal und ehrgeizig sind Mangelware. Innovative Denkansätze oder Bezahlmodelle verwirren hierbei genauso, wie feilgebotene Chancen ohne spürbares Risiko.
Nicht zu selten bekommt man neben einer üppigen Rechnung, stilechten Pfusch vorgelegt und dazu noch erstaunte Verwirrung, wenn die Kooperation einschläft. Selbst in den Momenten, in denen man Geld in die Hand nimmt und fähige Hilfe sucht, schweigts im Wald. Irritiert nehm ich das zur Kenntnis und freue mich umso mehr über die Ausnahmen der Regel.
Doch wozu die Einstiegsfloskel? Menschen und Leistung sind käuflich. Wirkliches Budget haben meist nur die "Großen", die allerdings gewähren nur minimale Spielräume und gestalterische Freiheit. Wer nicht auf Augenhöhe mit einem Großkonzern ist, muss also mehr als nur Geld bieten, offensichtlich ist dies aber ein Ding der Unmöglichkeit. Lieber kraucht ein jeder mit garantiertem, wenn auch kleinem Honorar, vor sich hin, als Chancen zu begreifen und zu nutzen. Wohlwissend, dass die eigene Leistung maßgeblich den finanziellen Rahmen erheblich steigern könnte.
Rätselnd nehme ich das zu Kenntnis und beneide zumindest in diesem Punkt die an progressiverem Umfeld reicheren US-Amerikaner.
Labels:
Angst,
Desinteresse,
Innovation,
Loyalität,
Vision
Abonnieren
Posts (Atom)
