Mut zum Risiko, findet sich gern bierbeseelt und in theoretischer Athmosphäre. Es ist die Angst vor der eigenen Courage, die potente Talente in ihrem Angestelltenverhältnis einsperrt. Hierbei sei das Angestelltendasein an sich gar nicht zu unrecht diekreditiert. Doch leider erfährt man nicht selten und oft ungefragt, wie unglücklich und unterfordert manch Einer in seiner beruflichen Situation darbt. Fehlende Freiheit und festgefahrene Strukturen ersticken vorhandenen Ehrgeiz und wertvolles Potential und so bleibt Dienst nach Vorschrift auch im dritten Jahrtausend dominante Komponente.
"Bierbeseelter Mut zum Risiko" als Phrase deutet schon extrem offensichtlich auf die eigentliche Problematik. In diesem Fall hemmt der Freund Alkohol die vorhandenen Ängste und massiert das vorhandene Selbstbewusstsein. Er taugt in ungefährlichem Ambiente, mit ausnüchternder Nacht als Brücke zur alltäglichen Realität, als Mutmacher. Mutmacher finden sich ansonsten kaum. Momentan "sollte man ja froh sein, überhaupt einen Job zu finden" und "ein sicheres Einkommen ist viel wert". Die Menschen haben Angst vor dem Jobverlust, schleifen sich krank zur Arbeit und wagen sich mit berechtigster Kritik nicht nach vorn. Alles ist bedrohlich und Spatzen in der Hand gelten als Zielvorgabe.
Mutmacher müssen also her. Die Hemmschwelle muss gesenkt werden. Paten mit Erfahrung und schützendem Kleingeld, die aufstrebenden Gründern und Nebenerwerbsselbstständigen den Rücken freihalten. Soll ihr Nachteil nicht sein...
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