Samstag, 22. März 2008

Wettbewerb Grafikdesign - Flyergestaltung

Wer:
Unser Kunde Bonspin.de hat uns gebeten, in seinem Namen einen Designwettbewerb für frische Gestalter auszurichten.
Bonspin bietet die Plattform für kreatives Online-Brainstorming - gute Ideen bringen Cash. Mit diversen Marketing-Aktionen, soll das Projekt Bonspin nun weiter kommuniziert werden. Es handelt sich um ein junges Startup-Projekt.

Was:
Es gilt die Vorderseite eines DinA6-Flyers zu gestalten. Hier soll ohne weitere Vorgaben, das Thema Bonspin, bzw. Brainstorming visualisiert werden. Lediglich das aktuelle corporate Design (wird von uns geliefert) soll in das Motiv eingebettet werden, der Rest ist frei zu gestalten. Ob künstlerisch, typografisch, handwerklich, digital oder mittels Fotografie, liegt im Ermessen des Gestalters. Alle erforderlichen Unterlagen können per Mail, unter www.zwogee.de/BSCD.rar (Download) angefordert werden. Rückfragen bitte per Email an raum@stilflut.de.
Als Stichworte gelten unverbindlich:
Idee, Vision, Spinner, Cash, Belohnung, Brainstorming, Community, WWW, Kreativität, Problem, Lösung etc.

Wie:
- berücksichtigt werden Designvorschläge, die bis Donnerstag, den 03. April 2008 per Mail unter www.bonspin.de, beim betreffenden Projekt namens "Flyergestaltung - Bonspin" gepostet werden
- Gewünscht sind Scribbles (maximaler Aufwand 30 Minuten...Brainstorming will eben Schüsse aus der Hüfte sehen) in Voransicht (300x420Px). Der Gewinner liefert nachfolgend bis Sonntag den 13. April 2008 eine druckfähige Reinzeichnung 152 x 109 mm in 300dpi (CMYK)
- ausgelobt sind 500 EURO (inkl. der unter Fairplay beschriebenen Nutzungsrechte)
- der Name des Gestalters wird auf dem Flyer genannt (Auflage 50.000 Stück)

Fairplay:
- das Motiv wird in einer Flyerkampagne mit max 50.000 Stück im norddeutschen Raum eingesetzt
- In einem Bereich der Bonspin-Website, der den Wettbewerb thematisiert, wird das Motiv unter namentlicher Nennung eingepflegt
- Motive, die nicht gewonnen haben, können auf Gestalter-Wunsch ebenso online präsentiert werden (so sie nicht obszön oder unvertretbar sind ;) )
- der Wettbewerb richtet sich an Studenten und Berufsfachschüler oder Autodidakten, die ihre Grafikkrönung noch vor sich haben

Ablauf:
- die Interessenten laden sich unter www.zwogee.de/BSCD.rar die Unterlagen des corporate Designs als Vektorgrafik herunter
- der Wettbewerb ist unter bonspin.de als Projekt ausgeschrieben, Beiträge werden dort gepostet und werden bewertet
- Hintergründe zu bonspin und der zu gestaltenden Thematik, finden sich auf der kompletten Webpräsenz (speziell im Presse/Newsbereich und im Blog)

Mit der Einreichung von Entwürfen, werden die Wettbewerbs-Bestimmungen der Ausschreibung akzeptiert:
Die Eigentums- und Urheberrechte (alle Rechte) müssen beim Teilnehmer liegen. Alle
eingereichten Entwürfe bleiben Eigentum der Teilnehmer. Die Urheberrechte der Arbeit verbleiben zu jeder Zeit beim Teilnehmer.
Für die Dauer des Wettbewerbes sowie für die Veröffentlichungen, die in unmittelbarem
Zusammenhang mit dem Wettbewerb stehen (wie Ausstellung, Medienarbeit oder
anderen Aktionen), überlässt der Teilnehmer dem Veranstalter kostenlos die
Veröffentlichungsrechte.

Gewinner müssen via Fax oder Post Folgendes bestätigen:
Ich bin Urheber der eingereichten Arbeiten und verletze keine Rechte Dritter. Ich stelle die
Veranstalter von Ansprüchen Dritter frei. Mit der Zahlung von 500 Euro, übergebe ich die, im Wettbewerb benannten, Nutzungsrechte an den Veranstalter.

Samstag, 15. März 2008

Alltagstrott versus Vision

Fehlendes Geld paart sich mit Desinteresse potentieller Akteure. Nun bin ich seit vier Jahren selbstständig tätig, immer als Teil eines teamorientierten Verbundes. Kenne aus den Anfangstagen, den Hang sich unter Wert und ein Stück weit Ideale zu verkaufen. Allein aus dem Interesse heraus finanziell zu überleben. Glücklicherweise wird der konsequente Einsatz von Herzblut und konstante Aufwand ab irgendeinem Tag X belohnt. Ohne fremde Gelder oder staatliche Unterstützung etwas eigenes auf die Beine gestellt zu haben, erfüllt mich tatsächlich ein wenig mit Stolz. Vor allem in Anbetracht des denkbar ungünstigen Gründungszeitpunktes kurz nach dem Zusammenbruch der New Economy. Noch mehr befriedigt mich allerdings, dass der Rubel nicht nur in meine Richtung rollt, sondern auch fähige Kompetenz aus meinem Dunstkreis profitiert.
Wirklich erschrocken bin ich nur immer wieder, über folgende Widersprüche. Einerseits liest, hört und sieht man allerorts die Wehleidigkeit über die, zu Recht gescholtene Wirtschaftssituation. Andererseits ist es denkbar schwer "Frischfleisch" für vakante Stellen zu finden. Selbsttätig denkende Hirne, loyal und ehrgeizig sind Mangelware. Innovative Denkansätze oder Bezahlmodelle verwirren hierbei genauso, wie feilgebotene Chancen ohne spürbares Risiko.
Nicht zu selten bekommt man neben einer üppigen Rechnung, stilechten Pfusch vorgelegt und dazu noch erstaunte Verwirrung, wenn die Kooperation einschläft. Selbst in den Momenten, in denen man Geld in die Hand nimmt und fähige Hilfe sucht, schweigts im Wald. Irritiert nehm ich das zur Kenntnis und freue mich umso mehr über die Ausnahmen der Regel.

Doch wozu die Einstiegsfloskel? Menschen und Leistung sind käuflich. Wirkliches Budget haben meist nur die "Großen", die allerdings gewähren nur minimale Spielräume und gestalterische Freiheit. Wer nicht auf Augenhöhe mit einem Großkonzern ist, muss also mehr als nur Geld bieten, offensichtlich ist dies aber ein Ding der Unmöglichkeit. Lieber kraucht ein jeder mit garantiertem, wenn auch kleinem Honorar, vor sich hin, als Chancen zu begreifen und zu nutzen. Wohlwissend, dass die eigene Leistung maßgeblich den finanziellen Rahmen erheblich steigern könnte.
Rätselnd nehme ich das zu Kenntnis und beneide zumindest in diesem Punkt die an progressiverem Umfeld reicheren US-Amerikaner.